Das Haus am Rand
Verfall der Zeit
Es steht da still,
mit Ziegeln grau und rot,
ein Turm, der wie ein Wächter
in den Himmel sticht.
Der Baum davor
hält ihm die Zeit vom Leib,
seine Äste streicheln
die alten Mauern.
Fenster schauen leer,
manche schon mit Zeichen,
als hätte jemand
noch einmal grüßen wollen.
Die Straße rauscht vorbei,
Autos und Leute eilen,
doch dieses Haus
hat keine Eile mehr.
Es wartet einfach.
Auf was, weiß keiner.
Vielleicht auf jemanden,
der es noch einmal ansieht
wie heute du. Hier.


