Aktuelle Arschlochhitze 2026
Warum 30 Grad sich anfühlen wie der persönliche Rachefeldzug des Wetters
Servus zusammen,
ich sitze hier, schwitze wie Bigfoot beim Marathon und frage mich zum gefühlt 47. Mal: Warum zur Hölle fühlt sich diese Scheißhitze so brutal an?
Gerade eben waren wir noch bei angenehmen Frühlings-Temperaturen, und jetzt? 30 Grad. Draußen. In Amberg. Im Juni. Als hätte jemand den Ofen auf „Oberpfalz-Backofen-Modus“ gestellt und die Tür zugemacht.
Wisst ihr, was mich so richtig aufregt? Wir Menschen sind 37 Grad warm. Von innen. Immer. Unser Körper ist quasi ein kleiner Hochleistungsofen. Und wenn draußen schon 30 Grad herrschen, dann ist der Temperaturunterschied zwischen uns und der Luft plötzlich lächerlich klein.
Der Körper will Wärme loswerden – aber die blöde Luft nimmt sie nicht mehr richtig auf. Also fängt er an zu schwitzen. Und bei dieser schwülen Arschloch-Luftfeuchtigkeit verdunstet der Schweiß nicht, er klebt einfach nur eklig auf der Haut. Klasse. Vielen Dank auch.
Ich hasse diese Hitze. Ich hasse sie mit jeder Faser meines schwitzenden Körpers.
Ich hasse es, dass man schon nach drei Schritten vor die Tür aussieht, als wäre man gerade aus der Dusche gekommen – nur ohne das frische Gefühl. Ich hasse es, dass mein Gehirn bei 30 Grad nur noch auf Standby läuft und ich mich fühle wie ein überhitzter Laptop, der gleich runterfährt. Und ich hasse es besonders, dass manche Leute dann fröhlich „Jaaa, endlich Sommer!“ rufen, während ich mich am liebsten in den Kühlschrank setzen würde.
Ehrlich: Ich bin kein Freund von dieser affigen „Hitze ist toll“-Mentalität. Für mich ist das aktuell einfach nur eine unangenehme, klebrige, nervige Plage. Punkt.
Und bevor jetzt jemand kommt mit „Dann geh halt in den Wald“ – ja, mach ich. Aber selbst da ist es gerade wie in der Sauna, nur mit Zecken als Bonus.
Was hilft (ein bisschen):
Morgens und abends raus, tagsüber Schatten suchen wie ein Vampir
Leichte Klamotten, die nicht aussehen wie ein nasser Sack
Viel trinken (kein Alkohol, der macht’s nur schlimmer, ihr wisst es)
Nachts die Fenster aufreißen und hoffen, dass die Nachtluft Erbarmen hat
Und vor allem: sich selbst nicht stressen, wenn man gerade keine Lust auf Höchstleistungen hat. Der Körper hat genug damit zu tun, nicht zu kochen.
Ich weiß, der Sommer hat gerade erst angefangen. Aber ich sag’s trotzdem schon mal: Ich freue mich auf den Herbst. Auf kühle Nächte, auf Regen, der nicht sofort verdampft, und auf das Gefühl, wieder normal atmen zu können, ohne dass mir der Schweiß in die Augen läuft.
Bis dahin beiße ich die Zähne zusammen, fluche leise vor mich hin und versuche, diese Arschlochhitze mit möglichst viel bayerischem Grant zu ertragen.
Wie geht’s Dir damit? Bist Du auch am Schmelzen oder gehörst Du zu den Verrückten, die das geil finden? Schreibs in die Kommentare – ich lese mit (wenn mein Gehirn nicht gerade überhitzt ist).
Bleib einigermaßen kühl,
Markus


